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Herzbeutelentzündung; Juni: Frauen um Goethe und ihr Einfluss auf sein Werk: Buch von Wilhelm Meisters Lehrjahre. Erst ab wieder Annäherung. Entrüstung bei der Weimarer Gesellschaft; offiziell ignoriert. Das Lehrgedicht Die Metamorphose der Pflanzen ist an sie gerichtet. Gelegenheitsgedichte Rhein und Main und andere. Ein Roman 1. Schäferspiel in Versen und einem Akte 3. Lustspiel in drei Aufzügen Urgötz ; e; 2. Ein Schauspiel Urgötz: Eine Farce 1. Ein Schönbartsspiel e Prometheus Frgm.

Ein Schauspiel für Liebende 2. Ein Trauerspiel e, a Weimar Die Geschwister. Schauspiel in einem Akt Prosafass. Monodrama 2. Schauspiel Faust. Trauerspiel e; a Berlin [Szenen] ; Braunschweig Faust. Eine Tragödie I. Ein Festspiel Frgm. Klassisch-romantische Phantasmagorie. Teil, 3. Akt e; a Hamburg; I u. II a Weimar Faust. Der Tragödie zweiter Teil in fünf Akten Singspiele. Schauspiel mit Gesang 2. Singspiel 1. Singspiel 2. Eine dramatische Grille 3. Singspiel e; a Weimar Jery und Bätely. Erotica Romana e vollst. Venetianische Epigramme Sammlung von bzw.

Ossian Ausz. Autobiographie Leben des Benvenuto Cellini Mahomet e Voltaire: Dichtung und Wahrheit 1. Teil; 5 Bücher Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit 2. Dichtung und Wahrheit 3. Am Dichtung und Wahrheit 4. In Briefen und Aufsätzen herausgegeben von Goethe; Sammelband; versch. Göschen 8 Bde. Cotta 13 Bde. Cotta 20 Bde. Vollständige Ausgabe letzter Hand, Tübingen: Cotta 40 Bde.

Seine Briefe und Dichtungen von , hg. Salomon Hirzel, Leipzig: Hirzel 3 Bde. Neue Ausgabe, bes. Max Morris, Leipzig: Insel 6 Bde. Conrad Höfer u. Anton Kippenberg, Julius Petersen u.

Hans Wahl, Leipzig: Insel "Welt-Goethe-Ausgabe"; nicht beendet ff. Schriften zur Naturwissenschaft, Weimar: Böhlau Werke, hg. Neu bearb. Ausgabe , hg. Hanna Fischer-Lamberg u. Renate Grumach, Berlin: Sämtliche Werke. Briefe, Tagebücher und Gespräche, hg. Friedmar Apel u. Klassiker 40 Bde. Karl Richter. Tagebücher, hist. Ausgabe, hg. Goethe-Gesellschaft in Weimar e.

Goethe-Gesellschaft Schweiz. Österreichische Goethe-Gesellschaft. Besucher seit dem März Weimar gegen Der Tragödie zweiter Teil in fünf Akten. Le neveu de Rameau Rameaus Neffe. Autoren Epochen. März neben dem Sarkophag Schillers. Nach dem Gemälde von Georg Oswald May Trauung mit Christiane Vulpius. Privatunterricht unter Aufsicht des Vaters. Studium in Leipzig: Schwere Erkrankung; Rückkehr nach Frankfurt. Begegnung mit Lenz Juli - August: Mai - Juli: Reise mit dem Herzog nach Berlin und Potsdam. Zweite Harzreise.

Entdeckung des Os intermaxillare Zwischenkieferknochen ; dritte Harzreise. Beginn der botanischen Studien; erster Aufenthalt in Karlsbad. Heimliche Abreise von Karlsbad nach Italien; Sept. März - Juni: Leitung des Weimarer Hoftheaters. Beobachter bei der Belagerung von Mainz.

Johann Wolfgang von Goethe

Beginn der Freundschaft mit Schiller. Mitarbeit an Schillers Zeitschrift Die Horen. Dritte Reise in die Schweiz; Aug.: Zeitschrift Propyläen. Übersiedlung Schillers nach Weimar. Erkrankung an Gesichtsrose. Ernennung zum Wirklichen Geheimen Rat. Schwere Anfälle von Nierenkolik. Mehrere Unterredungen mit Napoleon in Erfurt und Weimar. Oberaufsicht über die Anstalten für Wissenschaft und Kunst. Anna Katharina "Käthchen" Schönkopf.

Wirtstochter, in die sich G. Susanna Katharina Klettenberg. Enge Freundschaft nach seiner Leipziger Krankheit ; vermittelt die Vorstellungswelt des Pietismus; die schöne Seele im 6. Friederike Brion. Pfarrerstochter; ; Sesenheimer Lieder an Friederike gerichtet. Charlotte "Lotte" Buff. Anna Elisabeth "Lili" Schönemann. Charlotte von Stein. Frau des Oberstallmeisters Josias v. Christiane Vulpius. Wilhelmine "Minchen" Herzlieb. Marianne von Willemer. Ulrike von Levetzow. Der jährige G. Johann Christoph Gottsched Leipzig. Sophie von la Roche Frankfurt.

Philipp Hackert Neapel. Erste Begegnung mit Wilhelm von Humboldt. Friedrich Hölderlin Jena. Friedrich Wilhelm Joseph Schelling. Napoleon Erfurt. Kaiserin Maria Ludovica v. Österreich Karlsbad. Beethoven Teplitz. Zar Alexander I. Karl Philipp Moritz. Johann Heinrich Meyer wohnt in Goethes Haus. Jean Paul lebt in Weimar. August Wilhelm Iffland auch , , Novalis, August Wilhelm Schlegel.

Ludwig Tieck auch später. Erste Begegnung mit Karl Friedrich Zelter. Heinrich v. Kleist Gast Christoph Martin Wielands. Friedrich Heinrich Jacobi. Bettina von Arnim. Clemens Brentano. Abgesehen von einer kurzen Phase der Annäherung an pietistische Glaubensvorstellungen, die ihren Höhepunkt während Goethes Rekonvaleszenz von einer schweren Erkrankung in den Jahren — fand, blieb er gegenüber der christlichen Religion kritisch eingestellt.

Dem Physiker. In seinen Naturstudien fand Goethe die Grundfesten der Wahrheit.

Goethe und die Damen seines Herzens | ygunikanepyc.tk

Immer wieder bekannte er sich als Pantheist in der philosophischen Tradition Spinozas und als Polytheist in der Tradition der klassischen Antike. Goethe liebte die plastische Darstellung der antiken Götter und Halbgötter, der Tempel und Heiligtümer, während ihm das Kreuz und die Darstellung gemarterter Leiber geradezu verhasst waren. Rauch des Tabaks, Wanzen und Knoblauch und Kreuz. Dem Islam begegnete Goethe mit Respekt, aber nicht kritiklos. Andererseits war ihm die Vorstellung der Wiedergeburt nicht fremd. Sein Unsterblichkeitsglaube basierte jedoch nicht auf religiösen, sondern philosophischen Prämissen , etwa auf der Leibnizschen Konzeption der unzerstörbaren Monade oder der Aristotelischen Entelechie.

Dem traditionellen ästhetischen Prinzip, dass Kunst Nachahmung der Natur sei, stellte Goethe in seiner frühen Ästhetik das Genie gegenüber, das in seinem schöpferischen Ausdruck selbst wie die Natur schaffe. Sie postulierte , dass das Kunstwerk keinem Fremdzweck diene und der Künstler keinem dienstbar sei, [] sondern als Schöpfer mit dem Erzeuger des Universums auf einer Stufe stehe. In diesem Anspruch fand Goethe auch die Lösung seines Dilemmas zwischen höfischer und künstlerischer Existenz: Als Schöpfer literarischer Schönheit lässt sich der Künstler durch einen Mäzen versorgen, ohne damit dessen Zwecken zu dienen.

Er bestand auf der Unterscheidung von Natur und Kunst. Der Künstler fügt der Natur etwas hinzu, was ihr nicht zu eigen ist. In einem Brief an Schiller vom 9. Über Deutschland. Im Gespräch mit Eckermann postulierte er: Das künstlerische Werk Goethes ist vielfältig. Den bedeutendsten Platz nimmt das schriftstellerische Werk ein. Daneben stehen das zeichnerische Werk mit über 3. Von seiner Jugend bis ins hohe Alter war Goethe Lyriker. Im Laufe von etwa 65 Jahren schrieb er mehr als Gedichte , die teils eigenständig, teils in Zyklen wie den Römischen Elegien , dem Sonettenzyklus, dem West-östlichen Divan oder der Trilogie der Leidenschaft erschienen.

Das lyrische Werk zeigt eine erstaunliche Formen- und Ausdrucksvielfalt und entspricht der Weite des inneren Erlebens. Neben langen, mehrere hundert Verse umfassenden Gedichten stehen kurze Zweizeiler , neben Versen mit hoher sprachlicher und metaphorischer Komplexität einfache Sprüche, neben strengen und antikisierenden Metren liedhafte oder spöttische Strophen sowie reimlose Gedichte in freien Rhythmen. In seiner lyrischen Produktion hat Goethe sich alle aus der alten und neuen Weltliteratur bekannten Formen dieser literarischen Gattung mit metrischer Virtuosität zu eigen gemacht.

Goethe und die Frauen

Eine Gliederung, die sich als einflussreich erwiesen hat und leicht zugänglich ist, ist die von Erich Trunz in der Hamburger Ausgabe. Die Zeit der Klassik. Hermann und Dorothea und Achilleis. Das epische Werk Goethes umfasst, wie das dramatische, fast alle Formen der epischen Literatur: Der Verfasser bediente sich einer für das Jahrhundert typischen Erzählform, des Briefromans.

Aber er radikalisierte dieses Genre , indem er keinen Briefwechsel zwischen Romanfiguren darstellte, sondern einen monologischen Briefroman schrieb. Man kleidete sich wie er blauer Gehrock, gelbe Hosen, braune Stiefel , redete und schrieb wie er. Seinen frühen europäischen Ruf verdankte er diesem Roman, der in den meisten europäischen Sprachen greifbar war. Oktober in Erfurt auf dieses Buch zu sprechen. Eine Ambivalenz von sittlichen Lebensformen und rätselhaften Leidenschaften bestimmt das Romangeschehen. Es wurde als unmoralisch kritisiert, obwohl der Autor den Ehebruch nur gedanklich vollziehen lässt.

Als Grundlage dienten Goethe sein an Charlotte von Stein in losen Folgen geschicktes italienisches Reisejournal und die damaligen Briefe an sie und Herder. Darin wechseln redigierte Originalbriefe mit später geschriebenen Berichten. Mit Dichtung und Wahrheit nahm Goethe im ersten Jahrzehnt des Deren ursprüngliche Konzeption war eine zur Metamorphose stilisierte Bildungsgeschichte des Dichters. Goethe hat seit seiner Jugendzeit bis in seine letzten Lebensjahre mehr als zwanzig Dramen verfasst, von denen Götz von Berlichingen , Clavigo , Egmont , Stella , Iphigenie auf Tauris , Torquato Tasso und vornehmlich die beiden Teile des Faust noch heute zum klassischen Repertoire der deutschen Theater gehören.

Obgleich seine Theaterstücke die gesamte Spannweite der Theaterformen — Schäferspiel , Farce , Schwank , Komödie , heroisches Drama , Trauerspiel — umfassen, bilden doch die klassischen Dramen und Tragödien den Schwerpunkt seiner dramatischen Produktion. Drei seiner Theaterstücke wurden zu Meilensteinen der deutschen Dramenliteratur. Etwa Hunderte Zeichnungen entstanden während seiner ersten Reise in die Schweiz mit den Stolberg-Brüdern und auf seiner Italienreise — In Rom lehrten ihn seine Künstlerkollegen das perspektivische Malen und Zeichnen und motivierten ihn zum Studium der menschlichen Anatomie.


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Er erkannte dabei aber auch seine Grenzen in diesem Metier. Goethes Mittel der Naturerkenntnis war die Beobachtung; Hilfsmitteln wie dem Mikroskop stand er misstrauisch gegenüber:. Er war bestrebt, die Natur in ihrem Gesamtzusammenhang mit Einschluss des Menschen zu erkennen.

Die Abstraktion, deren sich die Wissenschaft damals zu bedienen begann, betrachtete Goethe wegen der damit verbundenen Isolierung der Objekte vom Betrachter mit Misstrauen. Sein Verfahren ist mit der modernen exakten Naturwissenschaft jedoch nicht zu vereinbaren: Die belebte Natur stellte Goethe sich als in ständigem Wandel begriffen vor. Später richtete er seine Aufmerksamkeit auf die einzelne Pflanze und glaubte zu erkennen, dass die Teile der Blüte und die Frucht letztlich umgebildete Blätter darstellen. Die Ergebnisse seiner Beobachtungen veröffentlichte er in der Schrift Versuch die Metamorphose der Pflanzen zu erklären Sein Nachweis beim Menschen galt damals als wichtiges Indiz für dessen — von vielen Wissenschaftlern bestrittene — Verwandtschaft mit den Tieren.

Seine Farbenlehre erschienen hielt Goethe für sein naturwissenschaftliches Hauptwerk und verteidigte die darin vertretenen Thesen hartnäckig gegen zahlreiche Kritiker. So erscheine beispielsweise die Sonne rötlich, wenn sich eine trübe Dunstschicht vor ihr ausbreitet und sie abdunkelt. Über die Einzelerkenntnis der Gesteinsarten wollte er generelle Einsichten in die materielle Beschaffenheit der Erde und die Erdgeschichte erlangen.

Die von Eckermann nach Goethes Tod in zwei Teilen und einem dritten Teil veröffentlichten Niederschriften umfassen den Zeitraum bis Der mit Goethe befreundete und als sein Testamentsvollstrecker von ihm bestimmte Kanzler von Müller schrieb erstmals eine Unterhaltung mit Goethe nieder. In den nachfolgenden Jahren folgten weitere Gesprächsberichte, zunächst in seinem Tagebuch, dann auf gesonderten Blättern ausgearbeitet. Seine Mittheilungen erschienen erstmals in zwei Bänden.

Goethe war ein beflissener und vielseitiger Übersetzer. Auch aus der Bibel übersetzte er neu das Hohe Lied Salomons. Goethe erhielt diverse Orden und Auszeichnungen. Er diskutierte mit ihm Werthers Leiden. Napoleon kommentierte die Begegnung mit dem legendären Ausspruch: Was für ein Mann! Oktober erhielt Goethe durch den Zaren Alexander I. Goethe war der Inhaber dieses Ordens. Juni oder am 1. August [] zeichnete Franz I. Kaiser von Österreich Goethe mit dem österreichisch-kaiserlichen Leopold-Orden aus.

Träger dieses gestifteten Ordens, der am roten Band um den Hals getragen wurde. Der Orden war Voraussetzung dafür in den Adelsstand eines Freiherrn aufzusteigen, wovon Goethe allerdings keinen Gebrauch machte. Inhaber dieses Ordens, der auf der linken Brust beziehungsweise an einer Schärpe zu tragen war. Die Auszeichnung erhielt er für seine amtliche Tätigkeit als Wirklicher Geheimer Rat beziehungsweise für seine politischen Aktivitäten. Unter dem An seinem Geburtstag, am König Ludwig I. Der Orden hätte ihn berechtigt den Titel Ritter von Goethe zu tragen.

Goethe hatte ein pragmatisches Verhältnis zu Orden. Oktober erreichte das Erwachsenenalter. Ein Kind wurde bereits tot geboren, die anderen starben alle sehr früh, was in der damaligen Zeit nicht ungewöhnlich war. August hatte drei Kinder: September August starb zwei Jahre vor seinem Vater in Rom. Ihre Kinder blieben unverheiratet, so dass die direkte Nachkommenslinie von Johann Wolfgang von Goethe ausstarb.

Siehe Goethe Familie. Goethe hatte seine drei Enkel als Universalerben eingesetzt. Mit dem Götz von Berlichingen Erstdruck , Uraufführung erzielte Goethe einen durchschlagenden Erfolg beim literarisch gebildeten Publikum noch vor der Uraufführung im Berliner Comödienhaus.

Jahrhundert als Sturm und Drang bezeichnet wurde. Deutsche Literaturhistoriker unterteilen Goethes Dichtung gewöhnlich in drei Perioden: Die Wahrnehmung der zeitgenössischen deutschen Romantiker von Goethe war ambivalent. Auch eine christliche Opposition, sowohl von katholischer als auch von protestantischer Seite, bildete sich gegen Goethes Leben und Werk, wobei insbesondere die Wahlverwandtschaften und der Faust ins Fadenkreuz der Kritik gerieten. Jahrhunderts sich abzeichnenden Klassiker- und Goethekult. Nachdem Goethe schon seit den er Jahren zum Lektürekanon an deutschen Schulen gehörte, [] wurde er nach der Reichsgründung allmählich zum Genius des neuen Reiches erklärt.

Durch Schelling ist sie in die Philosophie, durch Savigny in die Jurisprudenz , durch Alexander von Humboldt in die Naturwissenschaften, durch Wilhelm von Humboldt in die philologische Gelehrsamkeit eingedrungen. So schrieb der Schriftsteller Wilhelm Raabe Es gab jedoch auch Stimmen, die die Inhaltsleere des Goethekults in Teilen der Bevölkerung herausstellten.

Gottfried Keller bemerkte Praktische Wirkung hatte dieses Bekenntnis jedoch nicht. Bertolt Brecht erwiderte in einem Rundfunkgespräch: Die Klassiker sind im Krieg gestorben. Hermann Hesse fragte Anders als mit Schiller, Kleist und Hölderlin , tat sich die nationalsozialistische Kulturpolitik schwer, Goethe für ihre Ziele zu vereinnahmen.

Alfred Rosenberg hatte in seinem Buch Der Mythus des Diese Schriften waren die vornehmlichen Quellen, auf die sich die Parteioffiziellen bezogen, so auch Baldur von Schirach in seiner Rede zur Eröffnung der Weimarer Festspiele der Jugend von Als vielbenutztes Zitatreservoir wurde die Faust -Dichtung missbraucht besonders Mephistos Ausspruch: In den beiden deutschen Staaten nach erfuhr Goethe eine Renaissance. Er erschien nun als Repräsentant eines besseren, humanistischen Deutschlands, der über die zurückliegenden Jahre der Barbarei hinwegzutragen schien.

Franz Grillparzer bezeichnete Goethe als sein Vorbild und teilte mit diesem neben bestimmten stilistischen Gepflogenheiten die Abneigung gegen politischen Radikalismus jeglicher Art. Friedrich Nietzsche verehrte Goethe sein Leben lang und fühlte sich besonders in seiner skeptischen Haltung zu Deutschland und zum Christentum als dessen Nachfolger.

Hugo von Hofmannsthal befand: Thomas Mann empfand für Goethe tiefe Sympathie. Er fühlte sich ihm wesensverwandt nicht nur in seiner Rolle als Dichter, sondern auch in einer ganzen Reihe von Charakterzügen und Gewohnheiten. Thomas Mann verfasste zahlreiche Essays und Aufsätze zu Goethe und hielt die zentralen Reden zu den Goethe-Jubiläumsfeiern und Hermann Hesse , der sich immer wieder mit Goethe auseinandersetzte und sich in einer Szene seines Steppenwolfs gegen eine Verfälschung des Goethebildes wandte, bekannte: In dem Dramolett In Goethes Hand.

Szenen aus dem Zahlreiche Gedichte Goethes wurden — von Komponisten und Komponistinnen vor allem des Jahrhunderts — vertont, wodurch der Dichter die Entwicklung des Kunstliedes förderte, obgleich er das sog. Dennoch war Schubert mit 52 Goethe-Vertonungen der produktivste unter den musikalischen Goethe-Interpreten. Carl Loewe vertonte mehrere von Goethes Balladen. Daraufhin widmete Goethe, der eine hohe Meinung von ihr als Pianistin und Komponistin hatte, ihr sein Gedicht Wenn ich mir in stiller Seele.

Sie setzte das Gedicht dann auch in Töne. Auch im Jahrhundert befassten sich zahlreiche Komponisten mit Goethes Werk, wobei die musikalische Darstellung neben der bewährten Gattung des Klavierliedes vielfach in neuen Besetzungen und Rezitationsformen erfolgte. Zunehmend benutzten die Komponisten neben Gedichten auch andere Texte des Dichters. Goethes naturwissenschaftliche Abhandlung über die Metamorphose diente auch Nicolaus A. Goethes naturwissenschaftliche Arbeit wurde von den zeitgenössischen Fachkollegen anerkannt und ernst genommen; er stand in Kontakt mit angesehenen Forschern wie Alexander von Humboldt , dem Arzt Christoph Wilhelm Hufeland und dem Chemiker Johann Wolfgang Döbereiner.

Goethes Annahme eines ständigen Wandels der belebten Welt und der Zurückführbarkeit der organischen Formen auf eine gemeinsame Urform führte nun dazu, dass er als ein Vordenker der Evolutionstheorien galt. Von bis gab Rudolf Steiner Goethes naturwissenschaftliche Schriften heraus. So zu Beginn des Wir heutigen Physiker sind […] Schüler Newtons und nicht Goethes. Über Goethes Leben und Werk sind ganze Bibliotheken geschrieben worden.

Die ihm gewidmeten Lexika und Kompendien, Jahrbücher und Leitfäden sind kaum noch zu zählen. Nachfolgend werden einige exemplarische Werke vorgestellt, die das Phänomen Goethe in einer Gesamtschau analysieren und interpretieren. Für die gegenwärtige Literaturwissenschaft bieten die drei Monographien keine direkten Anknüpfungspunkte.

Die eminente Bedeutung Goethes für die deutsche Kultur und deutschsprachige Literatur spiegelt sich wider in der Namensgebung zahlreicher Preise, Denkmäler, Gedenkstätten, Institutionen, Museen und Gesellschaften, wie sie kaum ein anderer Deutscher im Kulturleben seines Landes erreicht hat.

Goethe und die Frauen - Promis der Geschichte mit Mirko Drotschmann

So trägt das Institut, dem die Verbreitung der deutschen Kultur und Sprache im Ausland übertragen wurde, seinen Namen: Verzeichnis der Erstausgaben bei Wikisource. Es war eine der besonderen Eigenarten Goethes, begonnene Dichtungen oft jahrelang, manchmal jahrzehntelang liegen zu lassen, bereits gedruckte Werke erheblichen Umarbeitungen zu unterwerfen und manches Fertiggestellte erst nach langer Zeit in den Druck zu geben.

Eine Datierung der Werke nach Entstehungszeit ist deshalb manchmal sehr schwierig. Die Liste orientiert sich am vermuteten Zeitpunkt der Entstehung. Goethe ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Goethe Begriffsklärung aufgeführt. Goethes Lyrik. Wilhelm Meisters Wanderjahre. Liste der Übersetzungen von Goethe. Goethes Orden. Liste Goethe als Namensstifter. Wie Stieler berichtet, habe Goethe gesagt: Er sieht so schön aus, dass er wohl noch eine Frau bekommen könnte.

Jörn Göres, Emil Schaeffer Hrsg. Literarische und künstlerische Dokumente seiner Zeitgenossen. Insel Verlag, Frankfurt am Main , S. Goethes Stammbäume — Eine genealogische Darstellung.

Inhaltsverzeichnis

Salzwasser Verlag, Paderborn , S. Siehe Nicholas Boyle: Der Dichter in seiner Zeit. Band I: Kurt R. Eine psychoanalytische Studie — Band 1. Deutscher Taschenbuch Verlag, München , S. Februar Leben und Werk. Neuausgabe in einem Band. Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit. Erster Teil, Zweites Buch zeno. Januar Kunstwerk des Lebens. Zweiter Teil, Sechstes Buch, S. Goethe und der Kuchengarten in Reudnitz. Leipziger Osten 2. Hanser, München , S. Schnellkurs Goethe. Dumont, Köln , S. Dritter Teil, Dreizehntes Buch zeno. Den damals schon bekannten Dichter Wieland berief sie sogar zum Erzieher ihrer beiden Söhne.

Mein Leben ein einzig Abenteuer. Johann Wolfgang Goethe. Weimarer Klassik. Portrait einer Epoche. Aktualisierte Neuausgabe. Beltz Athenäum, Weinheim , S. Siehe auch Sandra Richter: Mensch und Markt. Warum wir den Wettbewerb fürchten und ihn trotzdem brauchen. Band Die wichtigsten Fragen: Beck, München , S. Daniel Wilson: Das Goethe-Tabu. Protest und Menschenrechte im klassischen Weimar. Aufbau-Verlag, Berlin , S. Goethe und Frau von Stein — Geschichte einer Liebe. Deutscher Taschenbuch-Verlag. Band 2. Goethes Hochzeit. Das Elend der Dichterexistenz: Das Inkognito.

Goethes ganz andere Existenz in Rom. Band , , S. Christiane und Goethe. Eine Recherche. Band II: Eine Heiratsabsicht Goethes aus dem Jahr Neue Folge, Band 27, , S. Eintrag in: Goethe Handbuch. Personen, Sachen, Begriffe L-Z. Versuch die Metamorphose der Pflanzen zu erklären. Ettinger, Gotha Goethes Begriff der Morphologie. Akademischer Senat der Universität Innsbruck Hrsg.

Innsbrucker Universitätsalmanach auf das Goethe-Jahr Tyroliadruck, Innsbruck , S. Kein Revolutionsfreund.

Goethes Frauen in Dichtung und Wahrheit

Die Französische Revolution im Blickfeld Goethes. Johann Wolfgang Goethe: Bedeutende Fördernis durch ein einziges geistreiches Wort. Theoretische Schriften. März Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. Gespräch vom 4. Kommentarteil zu Goethes Werke. Hamburger Ausgabe Band II: Gedichte und Epen II. Goethe and the Weimar theatre. Lesley Sharpe Hrsg. The Cambridge Companion to Goethe. Cambridge University Press, Cambridge , S. Die schwierigen Anfänge eines Dichterbundes. Über die Freundschaft zwischen Schiller und Goethe.

Siehe auch: Brief Schillers an Goethe vom Juni Goethe an Schiller, 6. Kommentarteil zu Goethe: Jubiläumsausgabe hrgg. Weimar Classicism: Goethe's Alliance with Schiller. Reclams Romanlexikon. Siehe Rüdiger Safranski: Reclam, Stuttgart , S. Goethe und Napoleon. Eine historische Begegnung. Gespräch vom Anno , S.

Das Treffen in Teplitz. Die Zeit. Das Treffen in Teplitz — Die Zeit online. Goethe und Zelter. Goethezeitportal , Blatt 1. Herausgegeben von Friedrich Wilhelm Riemer. Verlag von Duncker und Humblot, Berlin — Kommentar I. West-östlicher Divan. Teilband I. Insel Verlag, Berlin , S. Zitate von Safranski auf S. Walther Killy Literaturlexikon.

Autoren und Werke deutscher Sprache. Bertelsmann Lexikon Verlag. Digitale Bibliothek, S. Sämtliche Werke. Band III: Schriften zur Literatur und Politik I. Mit Anmerkungen von Uwe Scheikert. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt , S. Goethes Religion. Fischer Bücherei, Frankfurt am Main , S.

Johann Wolfgang Goethe Reclam, Leipzig Abgerufen am 7. Dezember Sternstunden der Menschheit. Zwölf historische Miniaturen. Fischer Verlag, Frankfurt , S. Nebst einer Nachschrift von C. Journal der practischen Heilkunde Verlag Bondi, Berlin , S. Ausgewählte Schriften.

Frankfurt am Main , S. Eissler Kurt R. Religion and Philosophie. Geeinte Zwienatur. Aufsätze zu Goethes naturwissenschaftlichem Denken. Metzler, Stuttgart , S. Schriften zur Morphologie. Frankfurter Ausgabe, Band Juli , zitiert nach Terence James Reed: Der säkulare Goethe und seine Religion. Der späte Goethe und das Christentum seiner Zeit. Ein Fragment in Skizzenform. Zitiert nach Wolfgang Frühwald: Goethe und das Christentum.

Anmerkungen zu einem ambivalenten Verhältnis. Johann Wolfgang von Goethe. Karlheinz Deschner Hrsg. Das Christentum im Urteil seiner Gegner. Juni , zitiert nach Rüdiger Safranski: Mai , zitiert nach Terence James Reed: Maximen und Reflexionen: Über Literatur und Leben. Hans Dieter Betz: Antike und Christentum. Gesammelte Aufsätze IV. Goethe und die arabische Welt. Gerhard von Frankenberg: Max Hueber, Ismaning , S. Zahme Zenien 9. Goethe Jahrbuch. Ulrich Pfisterer Hrsg. Lexikon Kunstwissenschaft.

Metzlersche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart , S. Gespräch vom 6. Zitiert nach Karl Otto Conrady: Weimarer Klassik Portrait einer Epoche. Über naive und sentimentalische Dichtung. Goethes Idee der Weltliteratur. Eine historische Vergegenwärtigung. Goethezeitportal , S. Rüdiger Safranski: Vorbemerkung, Interpretationen. Goethe the Poet. Reception in Germany and abroad.

Walter Benjamin: Goethes Wahlverwandtschaften. Suhrkamp, Frankfurt am Main , S. Zu Goethes Wahlverwandtschaften. Schriften und Reden zur Literatur, Kunst und Philosophie. Erster Band. Fischer, Frankfurt am Main , S. Italienische Reise. Band 6, S. Goethe the dramatist. Goethe an Schiller, Bondi, Berlin , S. Kommentar zu Johann Wolfgang Goethe: Dramen — Frankfurter Ausgabe 1. Vorbemerkungen zu Goethes Faust-Dichtung.