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Vom Gesetz diskriminiert? Tatsächlich gibt es immer mehr Frauen, die ohne Partner, mithilfe künstlicher Befruchtung schwanger werden und ein Kind bekommen wollen — sogenannte "Single Mothers by Choice". In einer Zeit, in der ehemalige Vorstellungen von Liebe, Familie und Beziehung hinterfragt und neu überdacht werden, leistet auch die moderne Medizin ihren Beitrag. Die Behandlung hat aber ihren Preis und kostet rund 3. Der Haken dabei: Single-Frauen mit Kinderwunsch sind nicht berechtigt, eine Förderung durch den Fonds zu erhalten. Das österreichische Gesetz verbietet die künstliche Befruchtung alleinstehender Frauen.

Hürden der künstlichen Befruchtung in Deutschland

Seine Klinik ist eine von wenigen in Österreich, die sich legale Beteiligungen und Dependancen in Ländern geschaffen haben, in denen die Legislative weniger restriktiv ist und deren Service die betroffenen Frauen in Anspruch nehmen können. Rund 30 Frauen jährlich tun dies laut Prof. Heinz Strohmer — und werden nach ausführlichen Gesprächen und genauer Planung in Dänemark, Spanien oder Polen dementsprechend behandelt.

Persönliche Bedenken.

Thema Solo-Mutterschaft

Nun, da die Befruchtung geklappt hat, freut sie sich, ist aber nicht ganz unvoreingenommen. Denn bei angehenden Müttern über 40 herrscht ein höheres Risiko, dass ihr Kind an einem Gendefekt leiden kann. Bis dahin ist es etwas schwierig, da ich meine Freude nicht so richtig teilen kann. Rollenbilder im Wandel. In dem neu erschienenen Buch "Dann mache ich es halt allein" setzt sich Christina Mundlos, Expertin für Geschlechter- und Familienkunde, mit der Single-Mum-Bewegung auseinander und beleuchtet diese in all ihren Aspekten, u.

Doch inwiefern ist eine Vaterfigur für die Bildung einer geschlechtlichen Identität überhaupt relevant? Eine amerikanische Studie belegt etwa, dass Heranwachsende aus Ein-Familien-Haushalten weniger stark zu geschlechterspezifischem Verhalten neigen. Mädchen wurden als unabhängiger beschrieben und Jungen als sensibler als solche aus dem traditionellen "Mutter-Vater-Kind"-Familienmodell. Als ein weiterer möglicher Nachteil wird oft der Mangel an Ressourcen, wie finanzielle Mittel, Zeit und Aufmerksamkeit, genannt.

Doch selbst wenn diese Voraussetzungen für Single-Eltern schwerer zu erfüllen sind als für Paare, kann es in der Familienrealität keinen Idealzustand geben.

Möglicherweise ein valider Punkt für eine Reform der Gesetzeslage, denn, wie Dr. Strohmer feststellt: Entscheidung aus Liebe. Nicht, weil die Mutter die Identität ihres Samenspenders verheimlichen will, sondern vielmehr, weil es die bulgarischen Auflagen aktuell so handhaben. In diesem Fall hofft Grandits auch auf eine mögliche Gesetzesänderung.

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Im Gegensatz dazu ist es in Österreich so geregelt, dass das mit gespendetem Samen gezeugte Kind mit dem vollendeten Lebensjahr das Recht hat, Informationen über den Spender zu erhalten. Ein klares Bekenntnis zu einer freien Willensentscheidung. Eine künstliche Befruchtung im Ausland bietet daher allen Singlefrauen eine gesetzlich völlig legale Möglichkeit, schwanger zu werden. Sobald die Patientinnen in unsere Kinderwunschzentren kommen, erfolgt eine umfangreiche, kompetente Aufklärung und Beratung. Dazu gehören eine eingehende Untersuchung von Gebärmutter, Eizellreserve und Eileiter und eine Hormonanalyse.

Wenn diese Ergebnisse vorliegen, entscheiden unsere Experten, welche Methode der assistierten Reproduktionsmedizin am sinnvollsten ist, um einer alleinstehenden Frau ihren Kinderwunsch erfüllen zu können. Folgende Therapieoptionen stehen zur Verfügung:. Die künstliche Insemination ist eine der ersten Therapieoptionen für Frauen bis zum Bei dieser Methode müssen keine Eizellen entnommen werden, allerdings ist vorab eine hormonelle Stimulation erforderlich, da eine Frau monatlich nur einen Follikel produziert.

Durch die hormonelle Stimulation der Ovarien erhält man mehr Eizellen.

Künstliche Befruchtung mit Samenspende

Die ovarielle Stimulation nimmt zehn bis zwölf Tage in Anspruch. Während dieser Phase werden Ultraschallbilder angefertigt, um das Wachstum der Follikel zu kontrollieren. Nun wird der Spendersamen mittels einer Kanüle durch den Gebärmutterhals direkt in die Gebärmutter injiziert. Nach einer kurzen Ruhezeit kann die Patientin nach Hause entlassen werden. Der erste Schwangerschaftstest erfolgt etwa zwei Wochen später. Bei einer geringen Eizellreserve und bei einem Alter über 40 Jahren fällt die Entscheidung in der Regel zugunsten einer In-vitro-Fertilisation aus: Eizelle und Samenzelle werden im Labor zusammengeführt, um einen befruchteten Embryo zu bekommen.

Um möglichst viele Eizellen zu erhalten, wird eine Hormontherapie durchgeführt, die 10 bis 20 Tage dauert, je nachdem, wie rasch die Patientin auf die Behandlung anspricht.


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Die tägliche Hormoninjektion, die von den meisten Frauen selbst durchgeführt wird, muss immer zur selben Zeit erfolgen. Mit der Hilfe von Ultraschalluntersuchungen wird die Follikelreifung ermittelt. Der etwa minütige Eingriff erfolgt unter Betäubung. Nach kurzer Ruhephase kann die Patientin die Kinderwunschklinik verlassen. Nun führen unsere Experten die In-vitro-Befruchtung mit dem Spendersamen durch. Nach fünf bis sechs Tagen befindet sich der Embryo im Stadium der Blastozyste und wird nun mittels einer speziell entwickelten Kanüle in die Gebärmutter eingebracht.

Zwei Wochen nach dem Transfer erfolgt der erste Schwangerschaftstest. Sind bei einer Frau nicht mehr ausreichend Eizellen vorhanden, kommt eine kombinierte Eizell- und Spermaspende in Betracht. Mehr noch, ist die Eizellspende in Spanien per Gesetz seit festgeschrieben und unterliegt strengen Voraussetzungen. Spender und Empfänger bleiben in beiden Fällen anonym. Bei der Eizellspende müssen sowohl Spenderin als auch Empfängerin einer hormonellen Behandlung unterzogen werden, um eine Synchronisation des Zyklus zu erreichen.

Liegt die geeignete Eizellspende vor, beginnen die Vorbereitungen für die Befruchtung. Nach erfolgter Befruchtung bleiben die Embryonen in unseren Labors. Alle Samenspenden werden für sechs Monate tiefgefroren.

Ohne Partner ein Kind bekommen

Diese Quarantänezeit wird für ständige Kontrollen genutzt, um sicherzustellen, dass sich der Spender bei Samenabgabe nicht am Anfang einer Infektionskrankheit befand. Erst danach werden die Samen zur Fruchtbarkeitsbehandlung freigegeben. Damit gehen unsere Patientinnen bei einer künstlichen Befruchtung im Ausland keinerlei Risiken ein.

Die Darstellung ist überholt! Top Praxis — alles bestens! Kannst du deine Klinik empfehlen? Wie heisst die Klinik? Danke dir.